Die GS AG des BDK Fachverband für Kunstpädagogik geht online


Bericht über die Arbeitstagung des Referates GS Kunst des BdK

Vom 29.05. – 31.05. 2015 fand die jüngste Arbeitstagung des Referates Grundschule Kunst in Berlin statt. Zunächst wurden neu gewonnene Teilnehmer begrüßt und wichtige Details der HV 2015 vorgestellt.

Diskutiert wurden Aspekte, die für diese Arbeitsgruppe von großer Wichtigkeit sind und demzufolge auf der Homepage aufgegriffen werden sollen. Diese werden als Text formuliert, zur Überarbeitung in die Dropbox gestellt und dann auf der Homepage zur Veröffentlichung freigegeben.

Wesentlich unbefriedigender steht es um die Online-Version der Texte zur „Anlassorientierung“. Breit diskutiert wird, wie damit umgegangen werden kann, dass der IT-Experte aus unterschiedlichen Gründen nicht weiter an der Aufgabe arbeitet. Es bleibt zunächst wahrscheinlich keine andere Wahl, als die Online-Publikation der Texte erst einmal ruhen zu lassen. Konsens besteht allerdings darüber, die Publikation der Texte analog zu betreiben. Zu diesem Vorhaben werden alle Texte noch einmal gesichtet, bewertet und in eine solche Reihenfolge gebracht, dass eine Analog-Version sinnvoll und realistisch erscheint.

Als neue Herausforderung steht nun das Arbeitsfeld der Inklusion und wie Kunstunterricht damit arbeiten kann. Begriffliche Grundlagen werden dazu erörtert und Problemfelder diskutiert. Als Zielperspektive wird ein Positionspapier auf den Weg gebracht.

Diskutiert wird die Möglichkeit, Arbeitszwischenstände in Blogform zu publizieren. Ein gangbarer Vorschlag soll erarbeitet und den Mitgliedern vorgestellt werden.

Für das kommende Arbeitstreffen im Dezember wurden wieder an alle Mitglieder reichlich Hausaufgaben mitgegeben.

 


Sitzungsberich: Weimar am 19. - 21. September 2014

Die Mitglieder der AG Grundschule Kunst trafen sich diesmal in Thüringen, wo ich als Weimarerin die Vorbereitungsfäden in der Hand hatte. Dank Thüringer BdK-Vorstand konnten wir die Räume der Bauhaus-Uni Trierer Straße nutzen, die für die Zwecke des Meetings bestens geeignet waren. Herzlichen Dank!

Unser Arbeitsgruppenvorsitzender Oliver Reuter rief uns zunächst noch einmal den Stand der Homepage in Erinnerung. Eigene eingestellte Berichte und Fotos wurden in Verbindung gebracht mit dem Zwischenstand der Arbeitsleistung des Programmierers. Beim Anklicken verschiedener Begriffe ästhetischen Handelns werden sich Seiten bzw. Praxisbeispiele oder Fotos öffnen und so tiefere Einblicke in die Praxisbezüge und die kunstdidaktischen Hintergründe ermöglichen bzw. Kontexte herstellen. Zukünftiger Sinn ist es auch, die Seite ständig veränderbar, erweiterbar und somit auf aktuellem Stand zu halten. Es sollen außerdem Seiten im pdf-Format zum Download zur Verfügung stehen.

Farbgebungen und Schriftarten wurden noch einmal endgültig angesehen und diskutiert, ebenso wie die inhaltliche Seite der Praxisbeispiele. Hier gab es auch Einzelfallbeschreibungen oder konkrete Beobachtungen bzw. Eingriffe, die authentisch stehen gelassen werden, so die Einigung aller.

Zum endgültigen Beenden werden noch alle Mitglieder weitere Fotos einstellen und kleine Textpassagen überarbeiten.

Diskutiert wurde nun der nächste Arbeitsschwerpunkt, der allen auf den Nägeln brennt: Inklusion in der Kunstpädagogik – Zugriffsmöglichkeiten, Hintergründe, Was kann sie direkt leisten? Sich belesen, sammeln, verschriftlichen – das sind die Aufgaben bis zur nächsten Arbeitstagung Ende Mai in Berlin.

Ulrike Determann

 


Sitzungsbericht: Stuttgart am 08. - 09. Juni 2013

Am 8. und 9.06.2013 traf sich die Arbeitsgruppe in Stuttgart, um die Weiterarbeit an der Internetplattform voranzubringen. Laut Bericht des Referatsleiters Norbert Osterholt standen Zusagen des bisherigen Bundesvorstandes, die Kosten für die Programmierung zu schultern, nun wieder auf wackeligen Füßen. Das war für den Beginn gleich eine Botschaft, die in unser Arbeitsprogramm eingriff, weil nun diskutiert werden musste, wie auf diese Nachricht zu reagieren sei. Schließlich war damit die Arbeit von zwei Jahren, die kurz vor der Publikation ist, in Gefahr.

Inzwischen haben unsere Bemühungen Erfolg gehabt und erleichtert kann berichtet werden, dass mit gesicherten Mitteln am Auftritt gearbeitet wird – durch einen professionellen Programmierer. Für die spezielle Struktur der Internetplattform sollen unter anderem Elemente von Lernstruktur angeklickt, geöffnet und mit Anlässen zum ästhetischen Lernen verbunden werden können. Jeder der Anwesenden hatte zu einem der Elemente nachgeforscht und stellte seine Arbeit vor, die dann besprochen wurde. Es wurde nun deutlich, dass diese Elemente untereinander vernetzt dargestellt werden müssen, was aber eine geradlinige Struktur im Internetauftritt unmöglich macht.Die Darstellung muss folglich eine andere sein. Verschiedene Möglichkeiten wurden durchdacht und ausgelotet. Die genauere Formulierung der Einzelparameter wurde wiederum an die Mitglieder als Hausaufgabe verteilt. Einen weiteren Diskussionspunkt stellte der Entwurf des neuen Lehrplanes in Bayern dar, der vom bayerischen Vertreter in unserer Arbeitsgruppe vorgestellt wurde. Zu dem Entwurf wurde eine gemeinschaftliche kritische Stellungnahme an die entsprechenden Stellen verfasst.

Für die nächste Arbeitssitzung am 6.12. werden alle Texte überarbeitet und einen Monat zuvor in die Dropbox gestellt zum Gegenlesen und inhaltlichen Prüfen. Im kleineren Kreis werden Vorabergebnisse der Onlinepräsentation gesichtet und besprochen.


Sitzungsbericht: Darmstadt am 08. - 09.12.2012

Ein arbeitsintensives Wochenende liegt hinter den Mitgliedern der Arbeitsgruppe Grundschule Kunst des BdK. Am Samstag, dem 08.12. 2012 trafen wir uns in Darmstadt – Seeheim/Jugenheim, um nun konkreter an der Webstruktur für die geplante Praxis-Seite zu arbeiten.

Sehr erfreut nahmen alle die durch den Vorsitzenden Norbert Osterholt mitgeteilte Nachricht zur Kenntnis, dass der Hauptvorstand des BdK unsere Ansicht über die Bedeutung der von uns in Arbeit genommenen Web-Seite teilt, so dass ein Spezialist für das Erstellen der Internetstruktur und das Einpflegen der Beiträge bezahlt wird. Doch erst einmal waren die Vorarbeiten durch uns noch nicht abgeschlossen.

Zunächst mussten vorliegende Arbeitsergebnisse betrachtet werden, die seit dem Sommer in die dafür eingerichtete Dropbox geflossen waren. Jedes Mitglied hatte mehrere Arbeitsfelder in seinem Hausaufgabenbereich abzuleisten gehabt, so dass es erst einmal darum ging, diese zu sichten und zu sortieren. Die noch einmal umgeschriebenen Praxisbeispiele wurden ausgelegt, gelesen und diskutiert, dabei wurde klar, dass sie auch in der neuen Struktur nicht nutzerfreundlich genug waren.

Eine neue gangbare Struktur wurde also erarbeitet, die als „Maske“ dient für alle Praxistexte, womit sich die erste, neue Hausaufgabe bereits ergeben hatte: Nochmaliges Überarbeiten der Praxisbeispiele. Icons als Anreiz zum Lesen wurden nun unter die Lupe genommen und als geeignet bzw. nicht geeignet sortiert. Da zu den Texte auch weitere, illustrierende bzw. erläuternde Fotos durch die Nutzer angeklickt werden sollen, musste überlegt werden, auf welche „Ebene“ der Seite man Fotos bringt und es musste eine Einigung über das Format erfolgen. Didaktische Texte zu Fachkompetenzen und Lernkonzepten im Kunstunterricht wurden als nächstes gesichtet, auf Umfang und Vollständigkeit geprüft und deren inhaltliche Überarbeitung als ein wichtiges Arbeitsfeld für das nächste Arbeitstreffen festgesetzt.

Am Sonntag, den 09.12. ging es vor allem um die Überprüfung und Bearbeitung von Schlagworten aus der bereits in den „Positionen zum Kunstunterricht der Grundschule“ vorliegenden Druckversion zu Reflexions- und Tätigkeitsfeldern, die auch für die neu entstehende Web-Seite große Relevanz haben werden. Klar war beim jetzigen Arbeitsstand: Eine Art „Medientermin“ muss bereits vor dem nächsten Arbeitstreffen erfolgen, wo sich der Spezialist für das Einrichten der Web-Seite mit nur einem kleinen Teil der Arbeitsgruppe treffen wird. Da wird es darum gehen, unsere Vorstellungen mit dem technisch Machbaren abzugleichen oder Alternativen zu erfahren, abzuwägen und zu entscheiden.

Unsere inhaltliche Arbeit für das nächste Treffen, voraussichtlich im Juni 2013, ist ebenfalls klar: Lernkonzepte werden diskutiert, nachstrukturiert und redaktionell überarbeitet. Damit ist das Fertigstellen der Web-Seite in erfreulich greifbare Nähe gerückt.

 

Ulrike Determann


Sitzungsbericht: Stuttgart am 30.06.-01.07.2012

Das jüngste Arbeitstreffen des Referates Grundschule Kunst des BdK fand vom 30.06. bis 01.07.2012 in Stuttgart statt. Unser Plan, den kompetenzorientierten Kunstunterricht am Beispiel von Mischwesen erprobt, als Webpublikation öffentlich zu machen, sollte Gestalt annehmen. Zu diesem Zweck trafen wir am ersten Tag mit dem dafür engagierten Programmierer Horst Ionesco zusammen. Er hatte im Vorfeld unsere Ideen skizziert bekommen und wir waren gespannt, ob sich diese überhaupt programmieren lassen. Zunächst stellten wir jedoch fest, dass die Vorstellungen von einer Webpublikation bei Programmierer und Kunstpädagogen stark differieren und diskutierten deshalb noch einmal das Anliegen aus verschiedenen Blickrichtungen. Mit dem Ergebnis können beide Seiten gut leben:

die Publikation soll als zu öffnendes Extraprogramm auf der Bundes-BdK-Seite eingerichtet werden sie soll unter „Referat Grundschule“ zu erreichen sein die Website soll leicht und ohne professionelle Hilfe erweiterbar sein der Aufbau erfolgt gemäß unserer Gestaltungsvorstellungen

Verlinkungen müssen klar ersichtlich sein es wird einen Webverantwortlichen aus der AG geben Resultierend aus dem Anliegen einer Webpublikation folgten Überlegungen zu einem neuen Aufbau der Seite des Referates Grundschule Kunst. Ein Einleitungstext wurde diskutiert und die Notwendigkeit festgestellt, über Links die bereits erarbeiteten Publikationen der Arbeitsgruppe mit dem jeweiligen Titelbild einsehen zu können. Bestellmöglichkeiten der publizierten Texte sollen angegliedert werden.

Am Folgetag wurde die Feingestaltung der neuen Seite durchdacht und geklärt. Über die Struktur, die als PowerPoint für das Festhalten erster Ideen stand, gab es intensive Diskussionen. Begriffsklärungen, inhaltliche Orientierungen sowie die Einigung auf Überbegriffe für die Startseite waren Thema und führten schließlich zu guten gemeinsamen Ergebnissen.

Am letzten Tag wurden alle Praxisbeispiele noch einmal kritisch diskutiert und vor allem darüber beraten, wie sie zu präsentieren sein werden. Dafür gibt es vielfältige Möglichkeiten, wie Herr Ionesco uns erklärt hatte. Notwendig wurde, Für und Wider abzuwägen und auf unser Ziel hin zu untersuchen. Vor allem sollen die Fachkompetenzen hier eine entscheidende Rolle spielen. Auftauchende technische Fragen mussten nun gesammelt werden und an den Programmierer schriftlich weiter gereicht, da er nur den ersten Tag zur Verfügung stand. Wie zu jedem Treffen wurden wieder reichlich Hausaufgaben verteilt, die dann in einem halben Jahr die Grundlage für unsere Weiterarbeit sein werden.

 

Ulrike Determann

 


Sitzungsbericht: Hildesheim am 28.05.-29.05.2011

Am Samstag, dem 28.05. 2011 trafen sich die Mitglieder des Referates Grundschule um 13.30 Uhr in Hildesheim, der neuen Wirkungsstätte von Prof. Bettina Uhlig. Es war interessant zu sehen, wie die sich auf dem Standort Domäne Marienburg befindlichen alten Gebäude und Gebäudereste durch viel Glas und gelungene moderne architektonische Anbauten zu einem attraktiven Studienort der Universität Hildesheim mausern. Doch das Hauptanliegen der Sitzung war die Weiterarbeit am Paper “Kompetenzen im Kunstunterricht in der Grundschule“.

Zunächst gab es genügend Stoff für engagierte Diskussionen: Es ist wichtig, die Adressaten tatsächlich zu erreichen. Wie muss demzufolge die inhaltliche Gestaltung des Papiers aussehen? Wie könnte es publiziert werden? Wie ist es möglich, eine Choreografie offener und gebundener Unterrichtswege mit den kunstspezifischen Kompetenzfeldern zu verbinden? Funktioniert das überhaupt?

Damit diese Diskussion überhaupt in Gang kommen konnte, hatten alle Teilnehmer umfangreiche „Hausaufgaben“ erledigt. Zum Überthema „Chimäre“ wurden die unterschiedlichsten Unterrichtspraktiken erprobt und analog der Kompetenzfelder schriftlich aufbereitet. Dafür entstanden Fotodokumentationen, es wurden Schülerarbeiten mitgebracht, Rückmeldehilfen aufgezeigt, Gesprächsvarianten, Tafelbilder und Präsentationsformen dokumentiert. Im Vorfeld der Beratung stellten Constanze Kirchner und Bettina Uhlig eine Anmoderation zusammen. Das Sichten und Besprechen der Unterrichtsbeispiele in den Bereichen Spiel, Plastik, Malerei, Grafik, Trickfilm, Computeranimation war ungeheuer interessant und vielschichtig. Schon bald wurde klar, dass das neue Papier nicht nur gedruckt werden soll, sondern auch als innovative Version im Internet vorliegen muss. Also wurden die konkreten Planungswege nun zweigleisig gedacht. Die Weiterarbeit am nächsten Tag erfolgte in Arbeitsgruppen. Eine Gruppe erdachte eine Struktur für das Unterrichtsmodell, während sich die andere Gruppe zu den Kompetenzen positionierte. Beide Ergebnisse sollten, nachdem sie sich gegenseitig vorgestellt wurden, dann miteinander verbunden werden, was ausnahmslos funktionierte, da sich die Arbeiten bestens ergänzten. Mit dieser Grundlage zur weiteren Arbeit wurden die nächsten Hausaufgaben verteilt, die dann für das folgende Arbeitstreffen im Dezember ein wichtiger Baustein sein werden.

Ulrike Determann