Sitzungsbericht: Hildesheim am 28.05.-29.05.2011

Am Samstag, dem 28.05. 2011 trafen sich die Mitglieder des Referates Grundschule um 13.30 Uhr in Hildesheim, der neuen Wirkungsstätte von Prof. Bettina Uhlig. Es war interessant zu sehen, wie die sich auf dem Standort Domäne Marienburg befindlichen alten Gebäude und Gebäudereste durch viel Glas und gelungene moderne architektonische Anbauten zu einem attraktiven Studienort der Universität Hildesheim mausern. Doch das Hauptanliegen der Sitzung war die Weiterarbeit am Paper “Kompetenzen im Kunstunterricht in der Grundschule“.

Zunächst gab es genügend Stoff für engagierte Diskussionen: Es ist wichtig, die Adressaten tatsächlich zu erreichen. Wie muss demzufolge die inhaltliche Gestaltung des Papiers aussehen? Wie könnte es publiziert werden? Wie ist es möglich, eine Choreografie offener und gebundener Unterrichtswege mit den kunstspezifischen Kompetenzfeldern zu verbinden? Funktioniert das überhaupt?

Damit diese Diskussion überhaupt in Gang kommen konnte, hatten alle Teilnehmer umfangreiche „Hausaufgaben“ erledigt. Zum Überthema „Chimäre“ wurden die unterschiedlichsten Unterrichtspraktiken erprobt und analog der Kompetenzfelder schriftlich aufbereitet. Dafür entstanden Fotodokumentationen, es wurden Schülerarbeiten mitgebracht, Rückmeldehilfen aufgezeigt, Gesprächsvarianten, Tafelbilder und Präsentationsformen dokumentiert. Im Vorfeld der Beratung stellten Constanze Kirchner und Bettina Uhlig eine Anmoderation zusammen. Das Sichten und Besprechen der Unterrichtsbeispiele in den Bereichen Spiel, Plastik, Malerei, Grafik, Trickfilm, Computeranimation war ungeheuer interessant und vielschichtig. Schon bald wurde klar, dass das neue Papier nicht nur gedruckt werden soll, sondern auch als innovative Version im Internet vorliegen muss. Also wurden die konkreten Planungswege nun zweigleisig gedacht. Die Weiterarbeit am nächsten Tag erfolgte in Arbeitsgruppen. Eine Gruppe erdachte eine Struktur für das Unterrichtsmodell, während sich die andere Gruppe zu den Kompetenzen positionierte. Beide Ergebnisse sollten, nachdem sie sich gegenseitig vorgestellt wurden, dann miteinander verbunden werden, was ausnahmslos funktionierte, da sich die Arbeiten bestens ergänzten. Mit dieser Grundlage zur weiteren Arbeit wurden die nächsten Hausaufgaben verteilt, die dann für das folgende Arbeitstreffen im Dezember ein wichtiger Baustein sein werden.

Ulrike Determann