Hauptversammlung des BDK Fachverbandes und Herbsttreffen

BDK HV Berlin 20.-22.03.2015

Am Samstagvormittag trafen sich die Deligierten und einige Mitglieder der Landes¬verbände Berlin und Brandenburg in vier verschiedenen Arbeitsgruppen, um aktu¬elle Belange des Verbandes zu erörtern. Inhaltlich ging es um Öffentlichkeitsarbeit, Mitgliederwerbung, das BDK-Kunstförderseminar und die Rolle der Kunstgeschichte im schulischen Kontext. Im Idealfall formulieren die Arbeitsgruppen Anträge, über die die Hauptversammlung dann abstimmt. Oft ist es jedoch so, dass weitere Ge-spräche nötig sind bzw. Experten einbezogen werden müssen. Für die thematischen Konkretisierungen wird das traditionelle Herbsttreffen des BDKs genutzt. Termin: 25.-27.09.15 in Fuldatal bei Kassel. Die Mitarbeit von „normalen“ BDK-Mitgliedern ist ausdrücklich erwünscht, damit möglichst viele Perspektiven sichtbar werden. Wer Lust hat mitzuwirken, meldet sich bitte bei Andrea Dreyer.

Die Gruppe Öffentlichkeitsarbeit hätte gern eine Vereinheitlichung der BDK-Website mit den Landesverbänden und Informations- und Werbematerial für politische Ver¬treter und Kunstlehrer. Beim Herbsttreffen soll es dann darum gehen, welche Inhalte des BDKs nach Außen gelangen sollen und in welcher Form.

Die Arbeitsgruppe Mitgliederwerbung hat Ideen zusammengetragen, mit denen neue Mitglieder geworben und gehalten werden könnten. Die Ideenbörse wird den Landesverbänden nach Abschluss zur Verfügung gestellt.

Auch in diesem Jahr findet aufgrund der angespannten Haushaltslage kein Kunstför¬derseminar für begabte Schüler in Berlin statt. Eine weitere Arbeitsgruppe möchte ein neues tragfähiges Konzept für die Zukunft erstellen. Viele Landesverbände, wie auch wir in Thüringen, führen unabhängig vom Gesamtverband eigene Fördersemi¬nare durch, die auch weiterhin stattfinden werden.

In der Arbeitsgruppe Kunstgeschichte ging es um die Reflexion des Kunstunterrichts. An einem demnächst stattfindenen Arbeitstreffen soll das Thema weiter vertieft werden. Es wurde ein Positionspapier formuliert, das Bezug nimmt auf die Forde¬rung des Verbands der Kunsthistoriker, ein eigenes Unterrichtsfach Kunstgeschichte einzuführen.

Immer wieder bereichernd ist der Kontakt zu Mitgliedern aus den anderen Landes¬verbänden. Insbesondere beim nachmittäglichen Kulturprogramm und Abendessen an interessanten Orten gibt es genügend Gelegenheiten, sich ungezwungen aus¬zutauschen. Diesmal mussten sich die Deligierten unter Angeboten, wie Rundgang durch Potsdam, Besuch des Film- oder Naturkundemuseums, Führung an der Mauer oder Besuch der Sammlung Hoffmann entscheiden. Letzteres fand so viel Zuspruch, dass zwei Führungen stattfanden, die jedem kunstinteressierten Berlinbesucher empfohlen werden können.

 

Tanja Riese